Beste Internetradios

Sieger der Online-Recherche:

Roberts Stream 83i



Im Bereich der Internetradios des mittleren Preissegments hat sich wieder ein bisschen was getan, daher gibt’s hier heute ein neuen Post. Und weil im letzten Artikel darüber nur wenig darüber gesagt wurde, worauf man achten sollte, holen wir da auch gleich nach!

Unsere Platzierungen

„Klein aber oho!“

Unseren ersten Platz belegt das Roberts Stream 83i. Für seine Größe bietet es einen wirklich guten Sound. Grund dafür ist ein Drei-Wege Stereo System mit Subwoofer.

Es unterstützt die Standards DAB+, UKW und RDS. Zudem kann auch ein USB-Speicher angeschlossen werden. Über das Internet lassen sich weit über 10.000 Sender streamen. Dabei wird die Verbindung über LAN oder WLAN und UPnP („Universal Plug and Play“) hergestellt, je nach Vorlieben des Nutzers.

Außerdem kann das Internetradio auch als Wecker genutzt werden. Dabei können verschiedene Alarmfunktionen benutzt werden, unter Anderem natürlich das Wecken per Internet-Radiosender.

Wer ein iPhone besitzt kann sich zudem die App „ConnectR“ herunterladen. Mit dieser hat man volle Kontrolle über das Gerät, ohne sich im selben Raum zu befinden.

Die Kunden sind durchweg von dem kleinen Radio begeistert und würden es sofort weiterempfehlen (siehe Amazon-Rezensionen).

Ein alter Bekannter

Unser zweiter Platz könnte einigen Lesern bekannt vorkommen. Dieser war nämlich in unserem letzten Post über Internetradios der „normalen“ Klasse der erste Platz!

Das Grundig Cosmopolit 3F+ WEB iP SP hat ebenfalls einen integrierten WLAN-Chip und kann zusätzlich auch per LAN mit dem Netzwerk verbunden werden. Zudem besitzt es einen USB-Eingang. Unterstütze Radioformate sind RDS, UKW, PLL und natürlich DAB+, der Audiostream vom PC bzw. als UPnP-Client.

Zudem kann ein iPhone oder iPod für die Musikwiedergabe angeschlossen werden.

Leider gibt das Gerät selbst nur Musik per Monolautsprecher wieder. Doch mit einer externen Anlage oder Kopfhörern besitzt es eine sehr gute Klangqualität in Stereo!

High-End Internetradio – aber relativ teuer

Den dritten Platz sichert sich das Denon CEOL piccolo. Die Bezeichnung als „Radio“ ist hier fast fehl am Platz, denn es ist eher eine Internet-Kompaktanlage. Zwei 65 Watt Lautsprecher sorgen für einen „hammergeilen Klang“ (Rezension von Kojak auf Amazon).

Wem die beiden Boxen noch nicht ausreichen, der kann sein System um einen aktiven Subwoofer erweitern. Der Anschluss ist bereits vorhanden.

Neben der Funktion als Internetradio, kann es Musik vom iPhone oder iPod, über das Netzwerk vom PC oder NAS oder vom USB-Stick streamen. Zudem werden Internet-Dienste wie Last.fm und Spotify unterstützt. Kompatible Musikformate sind MP3, WMA, AAC, WAV, FLAC, und ALAC.
Ein weiteres Highlight ist die Unterstützung von Airplay-Musikstreaming.

Auch hier haben Smartphone-Nutzer die Möglichkeit die Anlage per „Denon Remote App“ für iPhone und iPod oder Android-Geräte fernzusteuern.
Außerdem kann man sich vom Denon CEOL piccolo wecken lassen.

Der einzige Grund für die Verbannung auf den dritten Platz ist der hohe Preis. Wer sich etwas Gutes tun möchte, sollte sich das CEOL piccolo auf jeden Fall genauer anschauen!

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Was gilt es zu beachten?

Bedienkomfort

Viele Geräte sind immer noch relativ schwer zu bedienen. Das fällt vor allem im Vergleich zu herkömmlichen UKW-Radios auf. Man muss einfach mehr Knöpfe drücken, um zum gewünschten Ziel zu kommen.

Aufgrund der vielen verschiedenen Sender ist das schon verständlich, nur sind zum Beispiel Schnellwahlknöpfe für Lieblingssender eine feine Sache und sollten vorhanden sein.

Auch ein Display, das Informationen gut sichtbar und verständlich anzeigt ist vorteilhaft. Anders als bei normalen Radios hat man keine Frequenzen, die man bspw. über ein Drehrädchen einstellt. Daher sollte man sehen können, welchen Internetsender man gerade einstellt.

Verbindung mit dem Netzwerk

Welche Verbindungsart man benutzen sollte, hängt zum einen vom Standort des Internetradios ab. Hat man einen stetigen Platz für seine Anlage, ist Wireless-LAN nicht zwingend notwendig. Zum anderen garantiert ein kabelgebundener Anschluss, dass es zu weniger Ausfällen kommt.

Klar: mit WLAN ist man flexibler. Doch stellt man sein Gerät an die falsche Stelle, kann es auch mal zu Verbindungsproblemen/-ausfällen kommen. Zudem ist hier

Voraussetzungen für die Benutzung

Dass ein Internetanschluss notwendig ist, ist klar. Doch zudem sollte man auf jeden Fall eine Flatrate bei seinem Internetprovider haben. Ansonsten wird die erste Rechnung nach dem Kauf eines Internetradios eine unschöne Überraschung. Ein solches Radio verhält sich im Netzwerk wie ein PC, also fallen natürlich auch vergleichbare Internetkosten an.

Soundqualität

Die Lautsprecher sind zu einem großen Teil für die Qualität des Sounds verantwortlich.
Als erstes sollte sichergestellt werden, dass das Internetradio mindestens zwei davon hat und Musik in Stereo wiedergeben kann. Ansonsten sollte mindestens die Möglichkeit bestehen, externe Lautsprecher anzuschließen.

Bei der Soundqualität der integrierten Boxen sollte man sich jedoch trotzdem im Klaren sein, dass sie an ein hochwertiges Hifi-System niemals herankommen werden. Es sind eben nur Radios und haben oft relativ kleine Lautsprecher.

Um jedoch das Beste aus ihnen herausholen zu können, sind Einstellungsmöglichkeiten wie ein Equalizer oft hilfreich.

Sendeformate

Die meisten Sender benutzen das MP3-Format, welches auch von jedem Internetradio verstanden werden sollte. Trotzdem kann die Kompatibilität zu anderen Standards nicht schaden, da es auch Sender gibt, die diese benutzen. Häufig trifft man hier auf Formate wie WMA, Real-Audio, ASX und M3U. Hin und wieder werden auch Ogg, AAC oder AAC+ benutzt.
Am besten schaut man sich die Informationen zu gewünschten Sendern vorab an und kann dann entschieden, welches Radio das richtige ist.

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